Agrarnachrichten
Milchpulver kaufen 16.10.2019

Preise für Milchpulver und Molkenpulver vom 16.10.2019

Die Milchanlieferung in Deutschland nähert sich weiter ihrem saisonalen Tiefpunkt, der üblicherweise in die zweite Novemberhälfte fällt. Laut Schnellberichterstattung der ZMB erfassten die Molkereien in der 40. Woche 1,1 % weniger Milch als in der Vorwoche. Der Vorsprung zur Vorjahreslinie ist damit auf 0,1 % geschrumpft. In Frankreich wurde zuletzt 0,3 % weniger Milch angeliefert als in der Vorjahreswoche.

Rohstoff wird weiter zu festen Preisen gehandelt. Die Preise für Industrierahm haben sich zuletzt etwas befestigt. Magermilchkonzentrat erzielt bei geringem Angebot feste Preise. Angezogen haben in der vergangenen Woche bei geringer Verfügbarkeit die Preise für Versandmilch nach Italien.

Die Lage am Markt für Magermilchpulver ist als anhaltend fest zu bezeichnen. Es besteht nach wie vor Kaufinteresse sowohl innerhalb der EU wie auch für Exporte auf den Weltmarkt. Für das laufende Quartal besteht dem Vernehmen nach innerhalb der EU teilweise noch Deckungsbedarf. Der Nachfrage steht nur ein geringes Angebot gegenüber, da der überwiegende Teil der Produktion bereits vertraglich gebunden ist. Für das erste Quartal werden ebenfalls Gespräche geführt und es kommen hier und da auch Abschlüsse zu Stande.

Die Aktivitäten für die Zeit über den Jahreswechsel hinaus werden aber überwiegend als eher ruhig eingeschätzt, da sich die Preisfindung bislang als schwierig erweist. Die Hersteller fordern aktuell erneut etwas höhere Preise. Für Lebensmittelware wie auch für Futtermittelware wurden zuletzt erneut höhere Preise realisiert.

Bei Vollmilchpulver wird zumeist von einem ruhigen Geschäftsverlauf berichtet. Teilweise werden noch einzelne Geschäfte für Lieferungen innerhalb des Binnenmarktes abgeschlossen. An den Exportmärkten ist die Konkurrenzfähigkeit von EU-Ware eingeschränkt. Die Preise bewegen sich auf dem Niveau der Vorwochen seitwärts.

Am Markt für Molkenpulver wird weiterhin von einer regen Nachfrage nach Lebensmittelware berichtet. Hier tendieren die Preise weiterhin fester. Bei Futtermittelware haben sich die Preise dem Vernehmen nach auf dem höheren Niveau der vergangenen Woche stabilisiert.


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